Im Pokal nicht zu schlagen 

JSG Donop-Voßheide/Diestelbruch - TuS Asemissen 2:1

Fest in der Hand der JSG Donop-Voßheide/Diestelbruch-Mosebeck ist der B-Juniorinnenpokalwettbewerb in der Saison 2016/2017. Auf dem Sportplatz der TSG Holzhausen-Sylbach besiegte die JSG den TuS Asemissen 2:1. Damit wandern die Kreispokale der B11er- und B9er-Juniorinnen in die Vereinsvitrinen von Donop-Voßheide. 

Vor dem Anpfiff musste noch ein organisatorisches Problem gelöst werden. Beide Finalteilnehmer liefen in blauen Trikots auf. Nun die Frage wer Leibchen überstreifen muss, weil die Partie auf neutralen Boden ausgetragen wurde und somit kein Heimverein auf dem Papier stand. Formell hätte de Schiedsrichter losen müssen, aber die Teams einigten sich auf einen Kompromiss - jede Mannschaft zieht eine Halbzeit lang die rpten Leibche an.

Von der Papierform her ging die JSG als klarer Favorit in das gut besuchte Finale, doch die Favoritenrolle schmeckte der Mannschaft offensichtlich nicht. Spielerisch wußte sie über weite Strecken nur phasenweisen zu überzeugen. Perfekt startete Donop in das Finale. Von der linken Aussenposition zog unwiederstehlich Melina Schlüter nach innen. Ihr satter Flachschuss schlug unhaltbar zum 1:0 ein (6.). Die Führung gab dem amtierenden Vizemeister spürbaren Auftrieb: Immer wieder störten sie den gegnerischen Spielaufbau schon früh und drückte Asemissen weit in die eigene Hälfte. Zwei Großchancen vergab Mittelstürmerin Sophie Lanita Inferno. Zunächst scheiterte sie in einem eins gegen eins Duell gegen die glänzend reagierende Torhüterin Celine Kretzschmar. Wenig später lenkte sie eine scharfe Hereingabe aus kurzer Distanz an den Pfosten (18.). Nur vier Zeigerumdrehungen später verteilte Asemissen dann eine eiskalte Dusche. Fast von der Mittellinie zirkelte Natalie Luise Hunckenheimer das Leder per Freistoß genau unter die Latte (22.).

Der Gegentreffer war ein Nackenschlag für das JSG-Team, der anschließend Wirkung zeigte. Plötzlich war die Spielkontrolle dahin und Donopp hatte gegen die sich gut verschiebenden Asemisser Abwehr große Probleme bis in den Strafraum vorzudringen und Tochancen zu kreieren. Kurz vor den Halbzeitpfiff lenkte JSG-Torhüterin Kira Dubbert einen Fernschuss gerade noch über die Querlatte (38.).

Unverändertes Bild dann in den zweiten 40 Minuten. TuS-Trainer Jörg Neumann stellte seine Schützlinge auf das Offensivaktionen des Gegner perfekt ein. Geschickt machten sie die Außenbahnen dicht, dass kaum Gefahr vor de eigenen Tor entstand. Viel zu statisch ohne spielerische Überraschungsmomente oder taktische Änderungen agierte Donop-Voßheide/Diestelbruch-Moebeck im zweiten Durchgang. Den Bann brach dann Janina Thermann. Eine Serie von Eckbällen blieb in der Hintermannschaft von Asemissen hängen. Nach gefühlten zehn Eckbällen in Folge, kam Thermann kurz entgegen, zog Richtung Tor und versenkte en Ball im kurzen Eck zum umjubelten 2:1 (68.). Durch die sich nun bieteden Räume, kamen die Schützlinge von Trainer Marie Wollbrink zu einigen Möglichkeiten, aber der dritte Treffer fiel nicht. Auf der anderen Seite hielten die beiden Auswahlspielerinnen Lea Stührenberg und Joline Brocks hinten den Laden dicht. Untern Strich ein verdienter Erfolg, wobei spielerisch viel Luft nach oben besteht.