B-Jgd.: SV Diestelbruch-Mos. - SVE Jerxen-Orbke II 0:0

Nur das Salz in der Suppe fehlte

Tore bilden im Fußball bekanntlich das Salz in der Suppe. Das auch torlose Partien können sehr abwechslungsreich sein. Auf dem Sportplatz am Dörenwald lieferten sich die B-Junioren vom SV Diestelbruch-Mosebeck und SV Jerxen-Orbke II ein hochinteressantes Duell.

Wiedergutmachung für die derbe 1:7-Schlappe aus der Qualifikationsrunde stand im Vordergrund der Gastgeber. SV Dimo-Trainer Stephan Meier hatte den trostlosen Auftritt seiner Jungs noch in guter Erinnerung.  Im zweiten Duell  zeigte die Elfvom Dörenwald ein ganz anderes Gesicht. Wesentlich couragierter ging Diestelbruch die Aufgabe an, wobei der Diestelbrucher Coach sich etwas von BVB-Trainer Jürgen Klopp abschaute. Was ist zu tun, wenn ein etatmässiger Verteidiger fehlt? Kurzerhand wird Offensivspezilalist Christian Hüls zum Außenverteidiger umfunktioniert.  Er machte die linke Seite fast komplett dicht.  

Jerxen hatte über die gesamte Spielzeit mehr Ballbesitz, doch fehlte immer wieder die letzte Konsequenz im Abschluss oder der finale Pass fand keinen Abnehmer. Oft blieben die Jerxer Angriffsbemühungen in der gut gestaffelten Diestelbrucher Abwehrreihe hängen. Im Gegenzug versuchten die Hausherren das Mittelfeld schnell zu überbrücken und setzten auf ihre pfeilschnellen Stürmer, was insbesondere im zweiten Durchgang gut gelang. Zweimal rettete das Aluminium für den geschlagenen Jerxer Torhüter Marvin KLeinedam.Erst drosch Sascha Weber das Leder an den Pfosten (55.). Fünf Minuten später viesierte er per Heber das Lattenkreuz an. Fast im Gegenzug scheiterte Henrik Senk aus aussichtsreicher Postion (62.).   

Ein wenig turbulent verlief die Nachspielzeit. Dem vermeindlichen Siegtreffer verweigerte der Schiedsrichter wegen ABseitsstellung die Anerkenung. Allerdings erfolgte der Pfiff erst, als der Ball schon im Netz flatterte. Glücklicherweise beruhigten sich diue Gemüter sehr schnell wieder. Handgreiflichkeiten, Beschimpfungen und Beleidigungen blieben unter allen Beteiligten aus.  

"Eine ganz andere Körpersprache hat das Team von Beginn an gezeigt. Starke Leistung und ein völlig verdientes Unentschieden", sagte Meier, der allerdings weiter SVE Jerxen-Orbke II zu dem Kreis der Titelanwärter zählt.