E-Junioren: Post SV Detmold - CSL Detmold 2:3

Stephansjünger ärgern Spitzenteam

Wenn der Tabellensiebte Post SV Detmold im Städteduell den Tabellenzweiten CSL Detmold zu Gast hat, sind die Rollen von der Papierform her klar verteilt. Erst nach großartiger Gegenwehr hatte Post Detmoild mit 2:3 das Nachssehen. Post-Kepper Ali Randschbar nahm zog eine positive Bilanz. "Ein 2:3 gegen den zweiten ist doch eine super Sache", so der junge Torwart nach Spielende.


CSL-Trainer Arkardi Iskandarjan plagten personelle Probleme. Vier Stammkräfte die er als Säulen der Mannschaft bezeichnete, standen nicht zur Verfügung. Zunächst war nicht viel von den Ausfällen zu bemerken. CSL nahm von Beginn an das Heft in die Hand. Mustergültig in Szene gesetzt vollendete Adam  Iskandarjan zm 0:1 (5.). Mehr Spielanteile besassen die Gäste, aber die oft blieben die Angriffsbemühungen in der vielbeinigen Post-Abwehr hängen. Im Abschluss fehlte dem CSL dann immer wieder die letzte Konsequenz. Doch das Glück stand zur Seite als Stoßstürmer Sinan Ewerth frei vor dem CSL-Gehäuse auftauchte. Sein Schuss klatschte an den Innenpfosten und von dort sprang der Ball ins Feld.  Genauer zielte wenige Sekunde vor der Halbzeit dann Justiun Klassen, der die Uhr auf 0:2 stellte.

 

Trotz einiger guter Gelegenheiten nach der Pause mit den 0:3 für die Vorentscheidung zu sorgen, übernahm plötzlich Post die Initiative. Einen langen Ball nahm Lennart Steffen Rosario auf und schob überlegt zum 1:2 ein. Nicht lange währte de Freude über den Anschlusstreffer, weil der CSL nun besser über die Aussenpositionen spielte. Unglücklich fälschte ein Post-Verteidiger einen Schuss zum 1:3 in die eigenen Maschen ab. Der Schock sass tief, aber es gelang den Gästen nicht daraus Kapital zu schlagen. Im Gegenteil, fünf Minuten vor dem Ende viel das 2:3 (siehe gesonderten Bericht). Den knappen Vorsprung brachte der Tabellenzweite dann über die Zeit.  "Irgendwie hat die Mannschaft nicht alles umgesetzt, was wir im Training gemacht haben. Da spielen sie immer besser. Sie wirkte heute etwas gehemmt", beschrieb Co-Trainer Paul Hirsch die Niederlage.  

Auftstellungen hier klicken

Daniel Penner (CSL Detmold)

Großartige Geste - Fairplay gelebt

Zum positiven Vorbild sollten sich viele Fußballer den E-Jugendtorwart vom CSL Detmold Daniel Penner nehmen.  Leider ist das Wort fairplay nicht allen Sportlern ein Begriff. Anders dem jungen CSL-Kepper im Meisterschaftsspiel seines Teams gegen den Post SV Detmold.

Es lief ungefähr die 45. Spielminute. Beim Spielstand von 3:1 für seine Farben, kam es zu einem Missverständnis zwischen Daniel und einem Abwehrspieler. Daniel schätze den Rückpaß völlig falsch ein. Unaufhaltsam rollte das Leder Richtung Torlinie. Mit letzten Einsatz hechtete er nach dem Ball und stoppte ihn mit einer Hand. Frage nun vor oder hinter der Linie? Von Seiten der Post-Verantwortlichen kamen keine Kommentare, weil auch sie genauso wie Schiedsrichter Karl Schmid von ihren Positionen nicht sehen konnten, wo der Ball zum stoppen kam. Karl Schmid befragte daraufhin Daniel, der dann ohne zu zögern zu gab den Ball hinter der Linie gehalten zu haben.

 

DIESES HANDELN VERDIENT GROSSEN RESPEKT. GÄBE ES EINEN FAIR-PLAY PREIS IM KREIS DETMOLD, HÄTTE DANIEL PENNER DIESEN MEHR ALS VERDIENT.